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Interlaced Light Recording

auch kurz: ILR

Interlaced Light Recording ist ein Aufnahmeverfahren, bei dem in Stop‑Motion‑Filmproduktionen einzelne Scheinwerfer oder Scheinwerfergruppen der Gesamtbeleuchtung abwechselnd eingeschaltet werden und das Motiv mit jeder daraus resultierenden Teilbeleuchtung einzeln photographiert wird. Auf diese Art ist es möglich, in der Postproduktion individuelle Änderungen an separaten Lichtquellen (Farben, Kontrast, Helligkeit) vorzunehmen. Insbesondere können einzelne Schatten verstärkt oder entfernt werden, ohne die Schatten der übrigen Lichtquellen zu beeinflussen. Am Ende des Prozesses werden die Einzelaufnahmen im digitalen Compositing zu synthetischen Bildern zusammengefügt, die alle vorher einzeln dokumentierten Ansichten integrieren.

Entwickelt wurde das Verfahren in England von dem Filmemacher und VFX-Mann Tyron Montgomery.