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Internationale Camera Actiengesellschaft

Die Internationale Camera Actiengesellschaft (ICA) entstand im Jahr 1909 durch Zusammenschluss der vier Dresdner Fotofirmen Hüttig AG, Kamerawerk Dr. Krügener, Emil Wünsche AG und Carl Zeiss Jena-Palmos Camerabau. Kurz vor dem Ersten Weltkrieg war die ICA Europas größtes Kamerawerk und hatte seinen Sitz in Dresden‑Striesen. Die ICA Dresden ging im Herbst 1926 in der Zeiss Ikon auf. Neben Photoapparaten und Zubehör stellte ICA auch 35mm‑Laufbildprojektoren her. Der Projektor Lloyd (1911) war der Vorläufer des Monopol, der seit 1914 produziert wurde und von dem mehr als 10.000 Exemplare verkauft werden konnten; seit 1922 wurde auch eine portable Version des Projektors ausgeliefert; 1924 kam der weiterentwickelte Monopol II. Weitere Modelle waren Furor und Tosca (beide 1919) und Goliath (1921). In der ICA entstand auch das Konzept und die erste federwerksgetriebene Kinamo-Kamera (1921). Außerdem wurde der 35mm-Spielzeugprojektor Teddy 1924 vorgestellt. 1926 verschmolzen die ICA (Hütttig, Wünsche, Ernemann) zusammen mit Goerz & Contessa Nettel sowie Carl Zeiss Jena zur neuen Firma Zeiss Ikon mit Sitz in Dresden. 

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