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katsudô shashingeki

auch: Katsudô-shashin; von japanisch katsudô = „Bewegung“ + shashin = „Fotografie, Aufnahme“ + geki = „Spiel, Drama“: soviel wie: „bewegte Bilder, Spielfilm“

Der heute veraltete Ausdruck, der weitgehend dem „Lichtspiel“ resp. „photoplay“ Hugo Münsterbergs entspricht, ist in Japan bereits Mitte der 1920er Jahre von dem Regisseur und Filmtheoretiker Norimasa Kaeriyama (1893-1964) durch das moderner klingende eiga ersetzt worden. Der ältere Ausdruck lebt noch heute im Namen der Produktionsfirma Nikkatsu (= Nippon Katsudo Shashin Kabushiki Kaisha) nach.

Literatur: Kaeriyama, Norimasa: Katsudô shashingeki no sosaku to satsueiho. Tôkyô: Hikosha 1917 [Nachdr. 1923; 1924] [svw. "Lichtspiel und Kameraarbeit"]. – Richie, Donald: A hundred years of Japanese film: a concise history, with a selective guide to videos and DVD‘s. Tokyo/New York: Kodansha International 2001, S. 19.

Referenzen