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KDM

Abkürzung für: Key Delivery Message

Digitaler Schlüssel, der zum Freischalten des DCP auf dem digitalen Kinoserver dient. Über den KDM können rein technisch Ausstrahlungen zu bestimmten Zeiten oder in bestimmten Sprachen reguliert werden. Der KDM ist nur für eine bestimmte Gerätekombination für den jeweiligen Film gültig, bezieht sich also immer auf einen speziellen Kinoserver. Wenn ein Film auf einem anderen Server abgespielt werden soll, so ist ein neues KDM erforderlich. Ein KDM enthält neben den Informationen zum Zielserver und der Gültigkeitsdauer die zum Entschlüsseln eines DCPs notwendigen AES-Keys. Diese sind jedoch mit dem Zertifikat des Servers verschlüsselt, so dass sie nicht aus dem KDM extrahiert werden können. Das KDM selbst ist signiert. Eine Änderung z. B. der Gültigkeitsinformation führt dazu, dass das KDM nicht mehr akzeptiert wird.
Norm: SMPTE 430‑1.

Literatur: Knop, Sebastian / Fröhlich, Jan / Schmitz, Roland: A Key Management Architecture for Digital Cinema. URL: http://science.hdm‑stuttgart.de/science/scienceverzeichnis/85/KeyMgtArch‑final.pdf.
 

Referenzen