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keyframes

wörtlich etwa: Schlüsselbilder, Kernbilder

Bei der Keyframe‑Animation werden für einzelne keyframes Werte von Parametern vorgegeben. Welche keyframes für eine Animation von Bedeutung sind, wird vom Animator festlegt. Als Parameter kann z.B. der relative Drehwinkel eines Objektes angegeben werden (als Vorgriff auf Rotationen des Objekts im Raum). Beim Übergang von keyframe zu keyframe ändert sich dieser Winkel: Obwohl der Animator hier eine ganz bestimmte räumlich‑visuelle Qualität animiert hat (die Drehung eines Objektes), drückt sich diese Animation lediglich in der Veränderung eines skalaren Parameters aus. Ein Algorithmus sorgt nun dafür, dass dieser Parameter auch auf den Bildern zwischen den keyframes angepasst wird. Dies geschieht mit Hilfe einer Interpolation, wobei es wiederum verschiedene Möglichkeiten gibt, zwischen Werten zu interpolieren: Lineare Interpolation, Splines, Stufen usw.