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Kinematurgie

(1) Von dem Drehbuchautor Natan Zarchi 1925 in seiner Ästhetik des Filmszenarios geprägter Neologismus. Kazanskij zielt mit diesem Begriff auf die „spezifische Dramaturgie der Leinwand“, die als „graphisches Drama“ bestimmt wird. 
(2) Der Filmemacher und Philosoph Beni Müller fragt einer, welche Substanz überhaupt in einen Film zu packen ist. Für ihn fallen alle Bezüge und Inhalte, die Kameramann und Schauspieler verstehen und realisieren können. Die technischen und formalen Möglichkeiten des Films treten bei der Bestimmung seiner Darstellungskapazitäten dazu. 

Literatur: Beni Müller: Kinematurgie. Schlaglichter auf die Filmästhetik. Wädenswil: brennesselverlag & edition b 1985.