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kinéscopage

auch: kinescopage; engl.: kine; kinescope (recording)

Französischer Ausdruck für das Verfahren der Kinescope-Aufzeichnung, bei der ursprünglich das Bild eines Fernsehmonitors auf Film bzw. Videomaterial aufgezeichnet wurde. Heutzutage versteht man darunter überwiegend die Aufzeichnung elektronischer Bearbeitungen von digitalen TV-Videosignalen auf 16mm- oder 35mm-Film. Dabei müssen die elektronischen Pixel so umgerechnet werden, dass ihre Wiedergabe auf dem Film für den Betrachter nicht den Eindruck von „Löchern“ oder „Lücken“ hinterlässt. Häufig wird der Prozess zunächst mit 16mm-Material durchgeführt und dann ggf. optisch auf 35mm aufgeblasen. Der Umkehrprozess, d.h. die Wiedergabe von Filmmaterial als TV-Videosignal, wird im Franz. télécinéma genannt. 
 

Referenzen