Metainformationen zur Seite

Kinkie

von engl.: kink = ‚Knick, Schleife, Windung, Kräuselung‘, im übertragenen Sinne ‚seltsames Verhalten, Macke, Schrulle‘; davon abgeleitet das Adjektiv kinky ‚exzentrisch, sexuell aufreizend gekleidet, ausgefallene sexuelle Orientierungen pflegend, sich pervers gebend‘

Kinkies sind erotische oder pornografische Filme, die das Ausleben solcher Vorlieben zelebrieren, d.h. alle möglichen Spielarten des Fetischismus von (z.B.) Cross-Dressing über Intimrasur, Undinismus (golden shower, Urinspiele) und Hentai bis zu harten Sado-Maso-Fesselungs- und ‚Erziehungs-‘spielen. Der Übergang zum sogenannten ‚Bizarren‘ ist fließend.
Als ein ‚Kinkie‘ kann auch die Person genannt werden, die solches Verhalten bewusst ausstellt. 

Literatur: Sexploitation filmmakers: wildest, sexiest, weirdest, sleaziest films: masters of the nudie-cutie, ghoulie, roughie, and kinkie. Ed. by Riccardo Morrocchi & Stefano Piselli. [...]. Firenze: Glittering Images 1995; erw. Neuaufl. 1997 (Bizarre Sinema!.). – Viegener, Matias: Kinky escapades, bedroom techniques, unbridled passion, and secret sex codes. In: Camp grounds: style and homosexuality. Ed. by David Bergman. Amherst: University of Massachusetts Press 1993, S. 234-258.
 

Referenzen