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Kodacolor

Dieses additive Farbfilmverfahren wurde von Eastman Kodak im Jahre 1928 als 16mm-Filmmaterial für den Amateurfilmgebrauch auf den Markt gebracht. Es handelte sich um Schwarzweißfilm, in der mittels eines Linsenraster-Verfahrens tausende kleine Linsen in das Trägermaterial eingeprägt wurden. Das Material wurde mit einem Dreifarbenfilter belichtet, so dass – wenn bei der Projektion ein Spezialobjektiv vorm Objektiv am Vorführapparat montiert war – ein Farbbild auf der Leinwand entstand. Das Kodacolor-Verfahren blieb kurzlebig, da es einerseits ein kommerzieller Misserfolg war (möglicherweise bedingt durch die technische Umständlichkeit des Verfahrens), andererseits schon kurze Zeit später Kodak einen 16mm-Kodachrome-Farbfilm entwickelte.