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Kolossalfilm

von griech.: colossos = riesiges Gebilde

Schon im Ersten Weltkrieg bezeichnete man eine aufwendige Produktion mit großen Dekorationen, stolzen Fassaden, prächtigen Palästen, riesigen Massenszenen als Kolossalfilm. Zu den fast immer mit historischen Stoffen spielenden Beispielen gehören Joe Mays Veritas Vincit (1918-19), Fritz Langs Nibelungen (1924) oder auch Leo Königs deutschtümelnde Die Hermannschlacht (1922-23). Später setzte sich die konkurrierende Bezeichnung „Monumentalfilm“ durch. Heute kommt der Bezeichnung eine deutlich erkennbare ironische Note zu. 

Referenzen