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Kopienschäden

engl.: abrasion; scratch; cinch marks

Die am häufigsten auftretenden Filmkopienschäden im Kinospielbetrieb sind (1) Perforationsschäden, (2) Schäden der Filmoberfläche, (3) mangelhafte Klebestellen. Im einzelnen: (1) Perforationsschäden können beim fehlerhaften Durchlauf der Filmkopie durch den Projektor, aber auch durch unsachgemäße Lagerung und Transport des Films entstehen. (2) Oberflächenschäden der Filmkopie wie Laufstreifen oder Schrammen können sowohl bei der Projektion als auch beim Umrollen der einzelnen Filmakte oder des gesamten Films vorkommen. Schrammen sind im Unterschied zu Laufstreifen zeitweilige und nicht zusammenhängende mechanische Beschädigungen der Schicht- und/oder Blankseite der Filmkopie, die bei der Projektion den Eindruck des sogenannten Filmverregnens hinterlassen. Die Auswertungszeit einer Filmkopie wird durch dieses Verregnen begrenzt. (3) Mangelhafte Klebestellen haben ihre Ursache zumeist in unsachgemäßer Arbeit des Filmvorführers. Im Gegensatz zu Perforations- und Oberflächenschäden lassen sie sich vom Vorführer aber selbst wieder in Ordnung bringen.
Die Benennungen und Kurzzeichen für die gebräuchlichsten Filmschäden sind in der Norm DIN 15581 einheitlich festgelegt und dienen zur fachgerechten Erstellung eines Kopienbefundes.

Referenzen