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Lenatone

eigentlich: lenatone quaver; wohl von altgriech.: lenis = sanft abgeleitet

Frühes Verfahren der elektronischen Klangbearbeitung, bei dem die abklingenden Resonanzen von Tönen und Akkorden (vor allem von Klavieren und Pianos) aufgenommen und dann mehrfach wiederholt werden, so dass es zu trillerartigen, unirdisch wirkenden Tonverzerrungen kommt. Das Verfahren wurde bekannt, als David Raksin es in Otto Premingers Film Laura (USA 1944) einsetzte.