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Lichtbestimmung

frz.: étalonnage; engl.: grading, timing

Im Prozess der Lichtbestimmung werden Dichte- und Farbabweichungen verschiedener Einstellungen einer Szene im Nachhinein im Kopierwerk ausgeglichen. Während des Drehens wurden Einstellungen unterschiedlich belichtet (zu dunkel, zu hell) oder entstanden auf verschiedenem Filmmaterial (Agfa, Kodak), welches differierende Farbcharakteristika (Rotstich, Blaustich) besitzt. Damit der Besucher nicht irritiert wird, vereinheitlicht man die Helligkeit der Einzeleinstellungen, damit ein harmonisches Ganzes für die Auswertung im Kino entsteht.
Im Kopierwerk ist dafür der sogenannte Lichtbestimmer (engl.: grader, amer.: timer, frz.: étalonneur) verantwortlich: Er betrachtet Einstellung für Einstellung und bestimmt, an welchen Stellen des Films Licht- und Farbwerte (heller, dunkler, mehr Rot etc.) geändert werden müssen. Er arbeitet auf Sicht (bei Schwarzweißfilmen) und mit Hilfe des Computers (Colour Analyzer bei Farbfilm).

Referenzen