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Loew`s Theatres

Loew‘s, Inc. wurde 1911 von dem österreichstämmigen Schausteller Marcus Loew in New York als Kinokette gegründet. Die Firma besaß 1918 bereits 60 Kinos. Um den stetigen Zufluss neuer Filme zu gewährleisten, kaufte Loew 1919 die „Metro Pictures Corp.“, organisierte seinen Konzern um und gründete Loew‘s, Inc. am 18.10.1919 neu. Auf der Suche nach neuen Kooperationspartnern gelang es 1924 nicht nur die Goldwyn Pictures Corp., sondern auch Louis B. Mayers unabhängige Produktionsfirma zu übernehmen und zu „Metro-Goldwyn Pictures Corp. (MGM)“ zusammenzuschließen. Unter der Schirmherrschaft von MGM war Loew vor allem für den Vertrieb mit luxuriös eingerichteten Kinos zuständig. Die Tochter-Firma Loew‘s Theatres wuchs in den 1930er und 1940er Jahren beständig an, bis eine Antitrust-Entscheidung der amerikanischen Regierung die Trennung von MGM und Loew‘s verhängte. Bis in die 1990er Jahre hat sich die Firma vor allem in den Vorstädten engagiert, kontrollierte am Ende annähernd 600 Kinos. Im Oktober 1989 ging Loew‘s zusammen mit seiner damaligen Muttergesellschaft Columbia Pictures Entertainment, Inc., der sie 1985 zugefallen war, als Columbia TriStar die Kette übernahm, in den Besitz von Sony über. Seitdem suchte die Kette sich aggressiv auszudehnen, verdoppelte fast die Größe. Betrieb Loew‘s 1989 noch 1.020 Kinos an 141 Orten, erreichte die Kette nach der Fusion mit Cineplex Odeon 1998 eine Größe von 2.700 Leinwänden. Die Kette gehört zu 51% zu Sony, zu 26% zu Universal.