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matte shot

vom franz. Adjektiv: mat, mate = matt, dunkel; dann zu engl.: mat/matte = Maske, Maskenaufnahme

Kameraaufnahmetechnik für bestimmte visuelle Effekte wie zusammengesetzte Bildkompositionen, die sich der Hilfe besonderer Masken (engl.: mattes) bedient. Die Maske deckt dabei einen Teil des aufzunehmenden Objektbereichs ab, so dass später an dieser Stelle anderes Bildmaterial eingefügt werden kann. Matte shots begleiten den Film seit seinen Gründerzeiten. So nutzte Georges Méliès den Trick mit der Maskenaufnahme bereits in Le Portrait mystérieux (USA 1899), um den Zuschauer in den magischen Bann der Kinematographie zu ziehen.

Literatur: Fielding, Raymond: The technique of special effects cinematography. 4th ed., Oxford: Focal Press 1985, Nachdr. 2000, S. 72-89.

Referenzen