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MetroCinevision

Am 23.10.1998 zuerst in Berlin auf der U-Bahn-Strecke zwischen Zoologischer Garten und Hansaplatz vorgestelltes Projekt, bei dem 900 Filmprojektoren auf einer Länge von 545 Metern an der Wand des U-Bahn-Tunnels befestigt wurden. Anders als im Kino zeigt jeder dieser Projektoren nur ein einziges Bild, und zwar genau in dem Augenblick, wenn ein Fenster des Zuges die Projektionsfläche passiert – nicht die Bilder bewegen sich, sondern der Betrachter. Präsentiert wurden 18 Kurzfilme, die jeweils 30sec dauerten und mit einer Frequenz von 30 B/S projiziert wurden (so dass 900 Projektoren nötig waren). Nach jeder Zugdurchfahrt wechselte der Film. Das Projekt wurde von dem Filmemacher Jörg Moser-Metius ausgetüftelt und 2000 auch anlässlich der Expo präsentiert.