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Montagesequenz

auch: Hollywoodsequenz; nach dem Namen eines der bekanntesten Cutter Hollywoods auch: Vorkapich; selten auch: amerikanische Montage

Schnell geschnittener Sequenztypus, den Hollywood in den 1930er und 1940er Jahren entwickelt hat, um Zeit und Raum zu kondensieren und in kürzester Zeit viele Informationen zu vermitteln. Erzählerisch sind Montagesequenzen entweder motiviert als Träume, Halluzinationen, Erinnerungen oder als überleitende Szenen, in denen Zeit vergeht; die Einzelbilder sind verbunden mit Überblendungen, Doppelbelichtungen und jump cuts. Fliegende Kalenderblätter, Aufnahmen von Uhren, Zeitungsschlagzeilen, sich drehende Räder und dergleichen Bilder mehr bilden ein Standardrepertoire für Montagesequenzen, die auch „amerikanische Montage“ genannt werden.