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multilineares Erzählen (2)

Es gab mehrere – allerdings wenig befriedigende – Versuche, den Zuschauer aus seiner Passivitätsrolle zu entlassen und ihn zu einem der Spieler zu machen, die darüber entscheiden, wie ein Film weitergeht. Im Modell werden dazu im Text an bestimmten Umbruch- oder Entscheidungspunkten des Film sogenannte cue points eingebaut, an denen der Rezipient  (Cue Points) gefragt wird, wie die Geschichte weiterverlaufen soll. Die erzählten Welten derartig konzipierter Filme müssen ebenso wie die Handlungsszenen in einer praktisch nicht zu finanzierenden Vielfalt ausgeführt werden, was dazu geführt hat, dass dieses Modell des „Film-als-Adventure-Game“ heute nicht mehr diskutiert wird.

Referenzen