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Naturkundefilm

Gelegentlich in der Kritik gebräuchliche, deutlich abschätzige Bezeichnung von Filmen, die sich in einer naiven und undistanzierten Art mit Gegenständen der Natur – Tieren, Pflanzen, Lebensräumen u.ä. – befassen. Derartige Filme gehörten einst zum Schulfach „Naturkunde“, finden sich aber bis heute im Fernsehen. Der belehrende Gestus ist kaum verdeckt, der Repräsentationsmodus ist dokumentierend, reflexive oder analytische Elemente fehlen; lyrisierende Stimmungsmomente wirken aufgesetzt und brechen aus dem eigentlichen Dokumentationsanliegen aus. Filme der Art werden bis heute als Sach- und Informationsfilme auch in Museen eingesetzt.

Referenzen