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Neue Constantin Film

1977 wird die Neue Constantin Film gegründet. Bernd Eichinger, der mit seiner Firma Solaris Film zunächst Filme des jungen deutschen Films produziert hatte und der bis heute als kreativer und ökonomischer Kopf der Neuen Constantin gilt, wird 1979 Geschäftsführer und Gesellschafter der Firma. 1983 beginnt die Constantin erfolgreich internationale Produktionen wie Die unendliche Geschichte und Der Name der Rose. 1986 erwirbt die Kirch-Gruppe eine 23% Minderheitenbeteiligung (die 2002 von der Schweizer Highlight Communications AG übernommen wird). Das Geisterhaus ist die erste Produktion der 1991 gegründeten Tochtergesellschaft für Filmstoffentwicklung und Filmproduktion in Hollywood. Tochterunternehmen in Paris, London, Stockholm, Kopenhagen und Dublin folgen in den nächsten Jahren. In den späten 1990er Jahren beginnt die Constantin, vermehrt für das Fernsehen zu produzieren. 1999 wird Constantin in eine Aktiengesellschaft umgewandelt und ist seitdem börsennotiert. Andere Firmen (wie die Olga-Film, 1999, oder die Multmedia-Agentur Innovum, 2001) gehen in Constantin-Besitz über. Seit 2000 ist die Firma nach der UIP, einem Vertriebszusammenschluss der vier US-Major-Studio Paramount, MGM, Universal und Dreamworks, mit einem Marktanteil von annähernd 15% der erfolgreichste Filmverleiher am deutschen Markt. Bis heute bringt der Constantin-Verleih 20 bis 30 Filme pro Jahr ins Kino. Dabei ist die Constantin ein „Full-Service-Haus“ und arbeitet in allen Kernbereichen des Filmgeschäfts – internationale und nationale Kinoproduktion, TV-Produktion, Filmverleih und Lizenzhandel. Insbesondere der Handel mit Fernsehrechten in Deutschland hatte 2001 zu erheblichen Verlusten geführt, doch schrieb die Firma 2002 bei einem Umsatz von 131,2 Millionen Euro wieder schwarze Zahlen.