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Opticals

auch: optical effects

Spezialeffekte, die auf einer optischen Bank hergestellt werden, nennen sich global opticals. Dabei wird schon belichtetes Material erneut aufgenommen – und Farbmischung, Bildausschnitt oder Licht werden verändert, neue Bildkomponenten treten zum vorhandenen Bild dazu. Zu den Opticals gehören (1) Ab-, Auf- und Überblenden sowie (2) Maskierungen (Kaschierungen). Auch (3) Vergrößerungen und (4) Standkopierungen, Stehkader sowie manche Zeitlupen- oder Zeitraffer-Effekte zur Beschleunigung, Verlangsamung oder optischen Verfremdung der dargestellten Bewegung werden als optische Spezialeffekte hergestellt. Zu nennen sind (5) Mehrfachbelichtungen, bei denen mehrere Bilder koordiniert und zu einem einzigen Bild verschmolzen werden, (6) Mehrfachbilder (Split-Screen- und Multi-Screen-Bildkombinationen) sowie Wandermasken-Aufnahmen und (7) Kombinationen von Bildschichten wie die von realer und animierter Aktion wie in Filmen wie Who Framed Roger Rabbitt?
Fälschlicherweise werden oft Rück- und Aufprojektionen als opticals ausgewiesen – doch sie werden nicht in einer optischen Bank, sondern im Studio mit einer normalen Kamera realisiert.