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Organisation Catholique Internationale du Cinéma et de l'Audiovisuel (OCIC)

engl.: International Catholic Organization for Cinema and Audiovisual; span.: La Oficina Católica Internacional del Cine

Die OCIC wurde 1928 in Den Haag als Organisation Catholique Internationale du Cinéma gegründet. Sie hat heute 140 Organisationen als Mitglieder und arbeitet in 160 Ländern. Der Sitz ist in Brüssel. OCIC kooperiert eng mit den Organisationen der Unesco und der europäischen Behörden. Seit 1935 ist sie vom Heiligen Stuhl als die Kirche vertretende Organisation in allen Bereichen des Films anerkannt. Sie unterstützt Produktion und Verleih von Film- sowie von Videoproduktionen zu pädagogischen und religiösen Themen, finanziert darüber hinaus Synchronarbeiten, um Produktionen international verwertbar zu machen, und hat eigene Abteilungen aufgebaut, die Qualitätsproduktionen verleihen und vertreiben. Die OCIC bildet Jurys auf Festivals (z.B. in Berlin seit 1954, in Cannes, Venedig, Locarno, Montréal, Moskau, Karlovy Vary, aber auch auf kleineren Festivals wie dem Internationalen Filmfestival in Uruguay), fördert Filmjournalismus und -kritik und unterstützt Forschungen zu den theologischen und spirituellen Dimensionen des Films, des Fernsehens und der neuen Medien. Sie publiziert seit 1983 das Magazin Ciné & Média (1983-1988 unter dem Titel OCIC Info) mit Berichten von Festivals, aktuellen Entwicklungen in der katholischen Filmarbeit und über Initiativen im Bereich Film und Theologie. 2001 wurde die OCIC mit der Catholic Association for Radio and Television vereinigt und heißt seitdem Signis: The World Catholic Association for Communication.