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Orion Pictures Corp.

Orion Pictures wurde 1978 von den ehemaligen United-Artists-Managern Arthur Krim, Robert Benjamin, Mike Medavoy, William Bernstein und Eric Pleskow gegründet, die sich von UA aus Protest gegen deren Entscheidungen und Leitprinzipien gelöst hatten. Die Firma sollte Filme finanzieren, produzieren und vermarkten. Zunächst in enger Zusammenarbeit mit Warner Brothers gelangen Filme wie Chariots of Fire (1981) und Mad Max (1980). 1982 fusionierte Orion mit Filmways Inc. Zu den nachfolgenden Erfolgen der Firma gehörten die Woody-Allen-Filme von A Midsummer's Night Sex Comedy (1982) bis Crimes and Misdemeanors (1989), Milos Formans Amadeus (1984), Platoon (1986), Dances with Wolves (1990) und Silence of the Lambs (1991). Der Finanzmogul John Kluge investierte 1986 in die Firma, wurde 1988 ihr Mehrheitseigner. Tod und Austritte reduzierten aber die Gründergruppe und führten zum finanziellen Zusammenbruch – am 11.12.1991 musste Orion Bankrott anmelden. Nur langsam erholte sich das Studio, kam erst unter der Leitung von Brad Krevoy wieder in die schwarzen Zahlen. Es ging zusammen mit Goldwyn Entertainment und Motion Picture Corp. of America im Juli 1997 für 573 Millionen US-$ in den MGM-Konzern ein und firmiert seitdem als eine Tochtergesellschaft der MGM. Der Preis kam vor allem auf Grund der 2.200 Titel starken Filmbibliothek der Orion zustande, die die MGM-Rechtebibliothek zur größten Sammlung der Welt machten.