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Panaphonic Sound

Das Panaphonic-System wurde 1953 von den Dorsett Laboratories, Inc., in Norman, Oklahoma, entwickelt. Es war ein rein mechanischer Versuch, Richtungsinformationen des Tons mit dem Bild zu verbinden: Das Richtungssignal war auf beiden Seiten in den Feldern zwischen den Perforationslöchern untergebracht. Mit Photozellen konnte man vier verschiedene Modulationen des Tons ansteuern: nur der Center- / nur der linke / nur der rechte / alle einschließlich der Surround-Lautsprecher. Die Toninformationen konnten bereits im Kopierwerk in die Kopie einkopiert werden; es gab aber auch die Möglichkeit, dass die Vorführer sich eine eigene Ton-Ansteuerung ausdachten und mit Filzstiften manuell auf die Kopie aufbrachten (die Markierungen überstanden angeblich mehr als 100 Vorführungen, konnten aber auch wieder leicht mit Tuch und Lösungsmittel entfernt werden). Das System wurde in nur 14 Kinos installiert und bald wieder eingestellt – vor allem angesichts der sich schnell entwickelnden Stereophonie.