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Phonographie

aus dem Griech., von phonein = tönen, graphein = schreiben

Neben Verwendungen in der linguistischen Phonetik (dort die Aufzeichnung von Lauten in Lautschriften betreffend) und in der Musik (dort auf die Aufzeichnung von Lauten durch Notenschriften u.ä. bezogen) ist Phonographie ein – heute ungebräuchlich gewordener – allgemeiner Terminus, der die Verfahren zusammenfasst, die Töne aller Art, vor allem aber Musik in mechanischer, elektromechanischer oder digitaler Form aufzeichnen, speichern und wiedergeben. Angefangen von Stiftwalzen, Lochstreifen, Lochscheiben und ähnlichem über die Wachswalzenverfahren und die Schallplatte bis hin zu den elektromagnetischen Tonband- und -plattenverfahren und den Digitalformaten ist das Gesamtfeld der Musikreproduktion erfasst.

Literatur: Haas, Walter: Das Jahrhundert der Schallplatte. Eine Geschichte der Phonographie. Bielefeld: Bielefelder Verl.-Anstalt 1977. – Sterne, Jonathan: The audible past. Cultural origins of sound reproduction. Durham, NC [...]: Duke University Press 2003.

Referenzen