Metainformationen zur Seite
  •  

Pixar

Kofferwort aus pixel und art

Pixar
war ursprünglich eine Unterabteilung von Industrial Light and Magic (ILM), wurde aber 1986 von Steven J. Jobs (einem der Mitbegründer von Apple) aufgekauft und als eigenständige Firma weitergeführt. Die erste unabhängige Produktion war Luxo Jr. (1986) von John Lasseter, ein vollständig per Computeranimation hergestellter Kurzfilm über eine Schreibtischlampe. Lasseter, der heute zum Präsidium von Pixar zählt, erhielt für Tin Toy (1988) einen Oscar für die Tricktechnik. Die Pixar Animation Studios entwickelten eine ganze Reihe von Programmen – darunter CAPS (Computer Animated Production System), das seit 1989 von den Disney-Studios in der zweidimensionalen Animation eingesetzt und 1992 mit einem Oscar prämiert wurde, und die RenderMan-Software, die unter anderen in Jurassic Park (1993) Verwendung fand. 1991 wurde zwischen Pixar und Disney die Produktion dreier abendfüllender Filme vereinbart. 1995 kam mit John Lasseters Toy Story der erste vollständig computeranimierte Spielfilm in die Kinos. Unmittelbar nach Start des Films ging Pixar am 29.11.1995 an die Börse. Der Versuch, Medienverbundangebote zu vermarkten – die Firma hatte zwei interaktive CD-ROMs zu Toy Story entwickelt –, wurde 1997 wieder beendet, um sich ganz der Filmproduktion zu widmen. Im gleichen Jahr wurde ein neuer Vertrag mit Disney über fünf neue Filme ausgehandelt (zu ihnen rechnen A Bug's Life, 1998, Toy Story 2, 1999, und Monsters, Inc., 2001). 1990 ist Pixar nach Point Richmond umgezogen. Ein neues Digitalstudio steht seit 2001 im kalifornischen Emeryville. Die Firma zählt heute annähernd 600 Angestellte, das Firmenvermögen wird auf über eine Milliarde Dollar geschätzt.