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Plansequenz

von frz. plan séquence = Einstellungssequenz; engl.: sequence sho

Der Begriff bezeichnet eine Sequenz, die in einer einzigen Einstellung gedreht ist und oft kompliziert choreographiert ist. Dabei soll die Bedeutung der Szene aus der Bewegung und Aktion innerhalb des Bildes entstehen und nicht aus der Bewegung von Einstellung zu Einstellung. Sequenzeinstellungen finden sich bei Jean Renoir; das vielleicht berühmteste Beispiel ist die Eröffnungsszene zu Orson Welles‘ Touch of Evil (1958). Plansequenzen sind eine Spezialität einzelner Regisseure (erinnert sei an Robert Altmans Eröffnungen zu The Player, 1992, oder zu Dr. T. and the Women, 2000) und einzelner Kameraleute (so hat Michael Ballhaus sowohl in Martin Scorseses Goodfellas, 1990, wie auch in Wolfgang Petersens Outbreak, 1995, bemerkenswerte Plansequenzen inszeniert).

Referenzen