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Projektionslebensrad

Franz Freiherr von Uchatius benutzte bei Vorträgen an einer Wiener Militärschule ein Lebensrad, um physikalische Vorgänge zu demonstrieren. Da jedoch immer nur ein Student das Gerät benutzen konnte, hatte Uchatius 1845 die Idee, die benutzten Phasenbilder auf eine transparente Unterlage zu zeichnen und hinter das Phenakistiskop eine Laterna magica als Lichtquelle zu positionieren. 1853 brachte er zwischen Phasenbild und Lichtquelle ein Objektiv und konnte so Bilder auf einer Fläche von 2x3m projizieren. Uchatius verkaufte seine Erfindung an den Schausteller Döbler, der damit zum reichen Mann wurde; Uchatius ging dagegen mittellos in den Freitod.

Referenzen