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quad track

dt. etwa: vierfache (Ton-)Spur

Nach der Einführung der digitalen Tonsysteme ging man ab etwa 1990 dazu über, Filmkopien in die Kinos auszuliefern, die mit vier verschiedenen Tonspuren versehen waren, so dass sie – je nach Ausrüstung des Kinos – unter verschiedensten Bedingungen gespielt werden konnten. Links der Perforation waren die SDDS-Informationen untergebracht; zwischen den Perfo-Löchern fanden sich die Codes für Dolby Digital; rechts neben den Perfolöchern waren die traditionellen Lichttonspuren der analogen Tonaufzeichnung untergebracht; und ganz rechts – fast am Rande des Filmstreifens – fanden sich die Timecode-Markierungen, die für die Synchronisation des Projektors mit den CD-Spielern (oder später mit anderen Tonträgern) zuständig waren.