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quonking

auch: quonk; engl. Slangausdruck ungeklärter Herkunft

Wenn bei Tonaufnahmen vor Ort Störgeräusche auftreten (sogenannte quonks), die die Wahrnehmung des eigentlich gemeinten Tons erheblich stören (wie der Klang vorbeifahrender Autos oder im Hintergrund vorbeifliegender Flugzeuge), spricht man vom quonking der Aufnahme. Insbesondere in der Frühzeit des Tonfilms stellten Störgeräusche eine erhebliche Beeinträchtigung des Tons dar, weil die Mikrophone meist noch sehr unspezifische Richtcharakteristiken hatten und zudem die Kameras selbst eine erhebliche Quelle für Störgeräusche darstellten. Heute entstehen solche Störungen oft bei Fernsehaufnehmen, wenn Gespräche in der Nähe der Kamera die eigentlich wichtige Ton-Quelle akustisch überlagern. Derartige Störelemente werden in der Postproduktion eliminiert, soweit es geht – es sei denn, sie verbleiben zur Authentifizierung des Tons im Film.