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Randnummern

auch: Fußnummern

Zwischen den Perforationslöchern des Negativfilmes, außerhalb des Kamera- und Projektionsfensterbereiches, befinden sich fortlaufende Nummern auf der ganzen Länge einer jeden Filmrolle, die bei der Rohfilmherstellung einbelichtet werden. Der Abstand von Nummer zu Nummer beträgt 16 Bilder beim 35mm-Film, 20 beim 16mm-Film. Auf den rushes, den Arbeitskopien, sind diese Nummern mitkopiert. Beim Schnitt des Filmes werden die aufgenommenen Klappen abgetrennt, dadurch ist ein take, also eine bestimmte Variante einer Einstellung, nur noch durch die Randnummern eindeutig identifizierbar.
Mit Hilfe der Randnummern und der Schnittliste, in der vermerkt ist, welcher take einer Einstellung verwendet wurde, wird beim Negativschnitt exakt der Schnitt der Arbeitskopie wiederholt.
Heutiger Rohfilm zeigt die Nummer auch als maschinenlesbaren Strichcode (KeyCode). Beim Offline-Schnitt auf Video- bzw. Computerbasis wird beim Überspielen des Negativmaterials auf Video bzw. Harddisk der KeyCode ausgelesen und im Bild sichtbar eingeblendet.

Referenzen