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Rasiersitz

ironisch-umgangssprachlich: Taschengeld-Loge

Die ersten Reihen im Kino werden bis heute oft „Rasiersitz“ genannt. Sie gelten als unangenehm, weil man den Kopf stark in den Nacken beugen muss, um das Bild sehen zu können - als wolle der Zuschauer beim Friseur rasiert werden, so stark wird das Kinn zum Rasieren angehoben. Zudem wirkt das Bild flach, die dargestellten Figuren sind proportional verzerrt, die gesamte Bildfläche ist oft nur mittels der Bewegung des Kopfes zu erfassen.