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Rendering

dt. etwa: Wiedergabe, Gestaltung; oft auch dt.: „rendern“

Alle Verfahren der realitätsnahen Gestaltung dreidimensionaler Objekte durch Farb‑ und Lichteffekte werden Rendering genannt. Ausgehend von einem Drahtmodell des einzelnen Objekts werden verschiedene Verfahren angewendet, die am Ende zu fotorealistischen Bildern des Objekts führen. Die Verfahren im Einzelnen:

(1) Hidden Line und Hidden Surface Removal (dt. etwa: Entfernung versteckter Linien und Flächen: Entfernung aller Linien bzw. Flächen, die auf der vom Betrachter abgewandten Seite sind; dadurch werden Rechenzeiten abgekürzt.
(2) Shading (dt.: Schattierung): Positionierung einer (oder mehrerer) Lichtquelle(n) im Environment des Objekts, Berechnung der Einstrahlwinkel, Berechnung der Helligkeitswerte der Fläche und der Schattenwürfe.
(3) Texture Mapping (dt.: Texturabbildung): Überziehen der Oberfläche des Objekts wird mit einem Muster (einer Textur), Berechnung der Krümmungen der Flächen des Modells. Durch Bump Mapping raue oder unebene Oberflächen simuliert werden.
(4) Reflection Mapping: Berechnung der Glanzpunkte auf glänzenden Objekt-Oberflächen.

Höchste Ansprüche werden in Computerspielen gestellt, wenn bewegte Bilder in Echtzeit gerendert werden müssen. 
 

Referenzen