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Scheimpflugsche Korrektur

auch: Scheimpflug-Korrektur; engl.: tilt effect; dt.: Schärfedehnung nach Scheimpflug

Durch das Kippen der Optik mittels einer am Projektor angebrachten Mechanik kann man die Verzerrung des Bildes bei der Projektion korrigieren, die durch die Schrägstellung von Projektoren gegenüber der Leinwand verursacht ist. Die Technik basiert auf der Scheimpflugschen Regel (nach dem österreichischen Kartographen Theodor Scheimpflug), die besagt, dass sich die Bild, die Objektiv- und die Objektebene in einer gemeinsamen Geraden schneiden müssen, wenn man das Ziel maximaler Scharfstellung erreichen will. Die als Schärfeebene bezeichnete scharf abgebildete Objektebene kann somit eine geneigte Ebene sein, wenn sich entweder die Objektiv‑ oder die Bildebene eines Projektors (oder einer Kamera bei der Aufnahme) neigen lässt.

Details: http://de.wikipedia.org/wiki/Scheimpflugsche_Regel.

Referenzen