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Scheinwerfertypen

Je nach Bauweise und technischer Handhabung, aber auch nach der Qualität des Lichtes unterscheidet man

Stufenlinsenscheinwerfer; diese haben hinter der Lampe einen Reflektor und am Austritt eine flache Fresnel-Linse; darum werden sie manchmal auch Fesnellinsen-Scheinwerfer genannt; der Abstand zwischen Lampe und Linse kann verändert werden (man spricht dann vom fokussieren), so dass bei größtmöglichem Lichtfeld weiches Licht, bei sehr kleinen Lichtfeldern mit harter Schattenzeichnung hartes Licht entsteht;
Flächenleuchten (auch: Fluter); bei diesem Typ ist hinter der Lampe ein parabolförmiger Spiegel, das Licht wird gleichmäßig nach vorne emittiert; eine Fokussierung ist möglich, weil der Abstand der Lampe zum Parabolspiegel verändert werden kann – bei weiterem Abstand wird das Licht stärker gebündelt (hartes Licht, starker Schattenfall), bei kürzerem Abstand stärkere Streuung (weiches Licht); ein Sondertypus sind Horizontfluter, die zur Ausleuchtung von Hintergründen verwendet werden; zu den Flächenleuchten gehören die kleinen Reportagefluter und die Flutlichtstrahler;
Spotleuchten (auch: Verfolgerspot); Verfolgerspots produzieren einen meist scharf umgrenzten Lichtkreis (den Spot) und sind wie Projektoren aufgebaut; ein Ellipsenspiegel hinter der Lampe reflektiert das Licht zum Lichtaustritt, in dem es durch ein Linsensystem nochmals gebündelt wird; mit Spots können nicht nur runde Lichtkegel, sondern auch Formen und Muster projiziert werden; das Licht ist hart;
Weichstrahler; sie werden verwendet, wenn man größtmögliche Lichtaustrittsflächen benötigt sowie eine gleichmäßige Lichtverteilung auf der Szene; mit einem einfachen Reflektorsystem im rückwärtigen Teil des Strahlers wird das Licht gleichmäßig nach vorne reflektiert.