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Schlockbuster movie

auch: schlock movie; im amerikanischen Slang ein Kofferwort aus jiddisch schlock = billiges, schäbiges, geschmackloses oder fehlerhaftes Produkt; Schund, Ramsch (über jidd. shlok = Schlaganfall oder auch shlok = schmuddelige Person, von dt. Schlag) und blockbuster = filmischer Publikumserfolg mit hohem wirtschaftlichen Einspielergebnis; ein schlockmeister ist im Amerikanischen jemand, der es versteht, Ramschware erfolgreich zu verhökern

Der Ausdruck bildet eine Verbindung aus dem älterem schlock movie = ‚filmische Billigproduktion mit reißerischem Thema, Schundfilm‘ mit dem seit den 1950er Jahren für filmische Bestseller gebräuchlichen Ausdruck blockbuster. Ein Meister des geschickt inszenierten und vermarkteten low budget schlockbuster movie ist Roger Corman mit seinen Produktionsfirmen, bei dem eine Reihe von bekannten und bedeutenden Regisseuren ihr Handwerk im Metier der pulp fiction, des SciFi-Horror-Sexfilms erlernt oder abgeschaut haben.

Literatur: Falicov, Tamara: US-Argentine coproductions, 1982-1990: Roger Corman, Aries Productions, schlockbuster movies, and the international market. In: Film & History 34,1, 2004. – Konow, David: Schlock-o-rama: the films of Al Adamson. Los Angeles, CA : Lone Eagle 1998. – Schechter, Harold: The bosom serpent: folklore and popular art. 2nd ed., New York: Peter Lang 2001, S. 81-110 [The Killer Granny: the archetypes of schlock].

Referenzen