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Schulfilm 1

oft auch: Abschlussfilm, Debütfilm

Filme, die während der Ausbildung zur Regisseurin oder zum Regisseur, an Filmakademien und -hochschulen entstanden sind, selten in öffentlichen Kinos gezeigt werden und deren Rechte meist bei der Schule und nicht bei den Filmemachern und -macherinnen liegen. In der Regel als Kurzspielfilm konzipiert und typischerweise über ein knappes Budget verfügend, arbeiten die Produktionen mit Laiendarstellern oder mit SchauspielerInnen, die selber noch in der Ausbildung (und daher billig) sind. Wie im Rahmen jeder Ausbildung sind erzählerische und formale Handschrift noch nicht ausgebildet, sondern dabei, sich herauszubilden: Qualitätssprünge können sich bemerkbar machen, schlimmstenfalls Konzeptlosigkeit, bestenfalls aber entstehen in Schulfilmen kleine Juwele. Oft wird der Schulfilm auch als Debütfilm bezeichnet, wenn er als Langfilm realisiert ist (ebenso oft bezeichnet man aber auch den ersten nach der Ausbildung fertiggestellten Langspielfilm so). Zu den bekanntesten deutschen Schulfilmen der letzten Jahre rechnen die mittellangen Der kostbare Gast (1979, Dominik Graf) und Abgeschminkt! (1992, Katja von Garnier) oder der mehrfach prämierte Kurzfilm Die rote Jacke (2003, Florian Baxmeier).

Referenzen