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Screen Actors Guild [SAG]

Am 30.6.1933 wird die Screen Actors Guild gegründet, nachdem wiederholte Versuche der Filmschauspieler, sich gewerkschaftlich zu organisieren, fehlgeschlagen waren. Zudem war 1927 die Academy of Motion Picture Arts & Sciences von den Produzenten als einziger Vertreter der Filmschauspieler ins Leben gerufen worden. Im Jahre 1934 gründete SAG eine eigene Zeitschrift The Screen Player (später The Screen Actor). Im Jahre 1935 erhielt die SAG eine Charta von der American Federation of Labor (AFL) bzw. der Associated Artists and Actors of America (AAAA), doch noch wurde sie nicht von den Produzenten anerkannt. Erst am 9.5.1937 wurde sie als Tarifpartner von 15 Produzenten akzeptiert, nachdem Tausende von Schauspielern mit einem Streik drohten. Nach einem fünfjährigem Kampf wurde der SAG im Jahre 1952 die Hoheit über Schauspieler, die im neuen Medium Fernsehen auftraten, zuerkannt. Im August 1955 kam es zum ersten Streik gegen TV-Produzenten, da die SAG Gelder für Wiederholungen monierte. Es folgten Streiks in den Jahren 1960, 1980 und 1988. Im Jahre 1985 wurde die Screen Actors Guild Foundation gegründet, um soziale Leistungen an SAG-Mitglieder zu verteilen und pädagogische Projekte zu fördern. Im Jahre 1999 wurde ein erneuter Versuch, die SAG und die American Federation of Television and Radio Actors (AFTRA) zu vereinigen, von der SAG-Mitgliedschaft abgelehnt.

Literatur: http://www.sag.org/saghistory/chronology.html