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Seeberophon

Das 1904 entwickelte, 1905 als Warenzeichen eingetragene Seeberophon versprach „lebende, singende, sprechende und musicierende Photographien“. Es war von dem Reporterphotographien Clemens Seeber und seinem Sohn Guido sowie Oskar Messter seit 1902 entwickelt worden. Die Tonbild-Vorführanlage gilt als erster Versuch, eine synchrone Verkoppelung von Bild und Ton zu bewerkstelligen; man bediente sich dabei eines Projektors („Seeberograph“) und eines Grammophons, betonte dabei eigens, dass es sich bei der Koppelung beider um eine „Maschine“ handele. Das Seeberophon ist ein Vorläufer des Messter‘schen Biophons.

Literatur: Stiftung Deutsche Kinemathek (Hrsg.): Das wandernde Bild. Der Filmpionier Guido Seeber. Berlin: Elefanten Press 1979; darin v. a. S. 35-44.