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Seitenverhältnis: flat widescreen

1953 wurde von Paramount zum ersten Mal ein Film im Seitenverhältnis 1,66:1 gedreht (es handelte sich um Shane). MGM und Disney zogen kurze Zeit später mit dem leicht flacheren 1,75:1 nach. Andere Studios folgten bald darauf mit 1,85:1, das sich schnell als amerikanisches Standardformat etablierte. In Europa setzte sich dagegen das Ausgangsformat 1,66:1 durch. Man erreicht die neuen Standardformate, indem das 1,37:1-Bild eines 35mm-Films oben und unten abgedeckt wird. Obwohl 1,85:1 (Amerika) und 1,65:1 (Europa) die vorherrschenden Projektionsformate sind, belichten die meisten Filmemacher bei der Produktion trotzdem das gesamte Negativ und setzen die Matte erst später oder gar nicht ein, so daß der Film erst bei der Projektion durch den Kasch abgedeckt wird. Die Abdeckung kann aber auch bei der Aufnahme eingesetzt werden.