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sexy object

Die wohl aus der Psychoanalyse motivierte Metapher des sexy object stammt aus der Werbepublizistik und beschreibt die affektive, emotionale und kulturelle Aufladung von Objekten, worunter insbesondere die Beziehung des Begehrens des potentiellen Konsumenten gegenüber einem in der Werbung angepriesenen Produkt vermeint ist. Das Produkt wird also zu einem Objekt des Begehrens transformiert, zu dem der potentielle Konsument eine leidenschaftliche Beziehung entwickelt (oder entwickeln soll).

Literatur: Murnen, Sarah K. / Smolak, Linda / Mills, J. Andrews / Good, Lindsay: Thin, sexy women and strong, muscular men: Grade school children’s reactions to objectified images of women and men. In: Sex Roles 49,2003, S. 427-437.