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Sfumato

von ital. sfumare = schattieren, tönen; bei Leonardo da Vinci gelegentlich auch als: mezzo confuso = Verschleierung(sperspektive)

In der Kunstgeschichte ist sfumato eine vor allem von Leonardo da Vinci entwickelte Malweise, bei der die Gegenstände wie durch einen Dunstschleier gesehen und mit verschwimmenden Konturen wiedergeben werden. Diese Darstellungsweise ergibt intensive plastische (relievo) und atmosphärische Wirkungen. Die Technik des sfumato wird wahrnehmungspsychologisch begründet: je weiter Gegenstände vom Auge entfernt sind, desto weniger bieten sie sich in klaren Grenzen dar. Verursacht wird der Effekt durch Licht und Staub. In der Fotografie und im Film werden die Sfumato-Effekte oft mit Hilfe von Weichzeichner-Filtern nachempfunden.
 

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