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skin flick

Kompositum aus engl. skin = Haut und flick = Kinofilm (abgeleitet vom engl. Verb flicker = flimmern, flackern, wie es früher Filme taten, wenn sie durch den Projektor liefern). Das Nomen flick ergibt sich als Kurzform von flicker = Akt oder Produkt des Flimmerns; daher auch seit den 1920er Jahren the flicks = the movies als umgangssprachliche Bezeichnung für Kino. Seit den 1950/60er Jahren ist skin flick mit leicht ironischem Unterton umgangssprachlich gebräuchlich für Filme mit hohem, nicht unbedingt durch die Handlung notwendigem Anteil an unbekleideten Menschen (wie in den nudies) bis hin zu pornographischen, auf bloße sexuelle Erregung des Zuschauers abzielenden Inhalten. Da skin flicks wie der pornographische Kinofilm überhaupt ihr visuelles Angebot gern in Pseudo- oder Alibi-Handlungen kleiden, sind sie immer auch Zielscheibe von Underground- und Motor von Exploitations- und Trashfilmproduktionen. So etwa programmatisch bereits im Titel des schwulen Sex-und-Gewalt-Films Skin Flick (aka Skin Gang aka Gang of Skins; BRD/Kanada 1999, Bruce LaBruce), der damit beworben wird, er sei „too weird to be pornography“. 
 

Referenzen