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space music

dt. manchmal: Space Musik, Raummusik

Space music ist eine Untergattung der New-Age-Musik, die als „ruhig, hypnotisch und bewegend“ bezeichnet wird. Außerhalb des Films ist sie von Ambient-Musik – die sphärische, sanfte, langgezogene und warme Klänge rhythmisch organisiert und die von Brian Eno in den 1970ern popularisiert wurde – abgeleitet und wird oft als Lounge-Musik (Hintergrundbeschallung von Bars und Warteräumen), Easy Listening (Musik der  Zerstreuung, Ablenkung, Entspannung) und Aufzugsmusik (Muzak) eingesetzt. Im Film wird sie als space music vor allem im Science-Fiction-Film eingesetzt. Beispiele sind die Musik zu Blade Runner (1982, Musik: Vangelis), Legend (1985, Musik: Tangerine Dream) oder der Dokumentarfilm For All Mankind (1989, Musik: Brian Eno). Vangelis‘ Album „Rosetta“ wurde sogar als space music für drei Filme der ESA eingesetzt, die die Landung eines Satelliten auf einem Kometen als eine Art „visuellen Tanzes“ dokumentierten; auch das ESA-Projekt „Ambition“ nutzte space music (Komponist: Atanas Valkov).

Literatur: Szabo, Victor: Unsettling Brian Eno's „Music for Airports“. In: Twentieth-Century Music 14,2, 2017, S. 305-333.

Referenzen