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Spitzenorganisation der deutschen Film-Industrie: 1923-1933

Der Verband, der am 23.10. (19.10?) 1923 gegründet wurde, umfasste den Verband der Film-Industriellen, die Arbeitsgemeinschaft der Filmverleiher Deutschlands, den Bund deutscher Lehr- und Werbefilm-Hersteller, den Reichsverband deutscher Lichtspieltheater-Besitzer, den Verband der Film-Ateliers und die deutsche Vereinigung für den Film-Außenhandel. Erster Vorsitzender war Erich Pommer. Die SPIO stellte zunächst eine lose Vereinigung dar, in der die Geschäftsführung vierteljährlich von Verband zu Verband wechselte. Ein Jahr später begann man, die Organisation zu festigen; sie erhielt ein Direktorium unter einem auf Jahresfrist gewählten Vorsitzenden, bestehend aus den Vertretern der Verbände der Filmhersteller, der Verleiher und der Theaterbesitzer. Seit dem 11.7.1933 wurde die Spitzenorganisation als Körperschaft des öffentlichen Rechts geführt und ging später in die Reichsfilmkammer über.