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Stopp-Trick

auch: Stop-Trick; engl.: stop action, stop-action cinematography; manchmal: time-lapse cinematography; stop motion; intermittent movement, substitution shot

Der Stopptrick ist der vermutlich älteste Spezial-Effekt der Filmgeschichte. Er bezeichnet das Verfahren, während einer Aufnahme die Kamera anzuhalten, Veränderungen im Bild vorzunehmen und die Kamera wieder einzuschalten. In der Zeit, in der die Kamera stillsteht, können Personen und Sachen ausgetauscht werden. Im Film sieht man dann an Stelle von Autos Explosionsflammen, aus alten werden junge Frauen, Frösche verwandeln sich in Prinzen und dergleichen mehr. Ausgiebigen Gebrauch vom Stopp-Trick machte Georges Méliès in seinen magischen und phantastischen Filmen wie z.B. Le Voyage dans la Lune (1902). Sobald Filmkameras auch Einzelbilder aufnehmen konnten, entwickelte sich aus dem Stoptrick die Stop Motion, die Animation von Einzelbildern. Der Stopp-Trick kann in der Kamera ausgeführt werden oder nachträglich beim Schnitt. Im Spielfilmkontext wird er Jump Cut genannt.
 

Referenzen