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stretch printing

dt. etwa: „dehnendes Kopieren“

Als mit dem Aufkommen des Tonfilms die Vorführgeschwindigkeit von 16 B/S oder 20 B/S auf 24 B/S angehoben wurde, entstand bei der Vorführung älterer Stummfilme der Effekt der „zappelnden Bewegung“, weil die erhöhte Vorführgeschwindigkeit auch zu einer erheblichen Beschleunigung der dargestellten Bewegung führte. Man versuchte den Effekt auszugleichen, indem man per Standkopierung im Kopierwerk einzelne Kader in regelmäßigem Abstand verdoppelte. Das Verfahren führt zu einem eigenartigen Ruckeleffekt, weil die Bewegung sich im Verlauf gelegentlich zu verlangsamen (bzw. zu beschleunigen) scheint.

Referenzen