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Summit Entertainment

US-amerikanisches Filmstudio mit Sitz in Universal City, Santa Monica, Cal., und ein Tochterunternehmen von Lions Gate Entertainment . Summit wurde ursprünglich 1991 von Bernd Eichinger, Arnon Milchan und Andrew G. Vajna als Filmverleih gegründet. 1995 erweiterte die Firma ihren Geschäftsbereich auf die Produktion und Co-Finanzierung von Filmen. Ab 1997 wurden Filme auch vollständig finanziert. Offiziell fing Summit 1993 unter dem Namen Summit Entertainment LP als Filmproduktions-, Vertriebs- und Verkaufsgesellschaft an, mit Patrick Wachsberger, Bob Hayward und David Garrett als Gründer. Ein erster Erfolg war der Film American Pie (1999,  Paul Weitz, Chris Weitz), den Summit außerhalb der englischsprachigen Territorien vertrieb. Summit wurde 2006 ein vollständig unabhängiges Filmstudio, als Robert G. Friedman, ein ehemaliger Manager von Paramount Pictures, die Leitung übernahm. Der neuen Firma wurden durch einen Finanzierungsdeal mit Merrill Lynch und anderen Investoren mehr als eine Milliarde US-Dollar ermöglicht, die eingesetzt wurden, um Entwicklung, Produktion, Akquisition, Marketing und Vertrieb auszubauen. Nach einer Reihe von Flops konnte Summit im November 2008 mit der Veröffentlichung von Twilight (2008,  Catherine Hardwicke), der weltweit mehr als 400 Millionen US-$ einspielte, einen ansehnlichen Erfolg verbuchen. Im Frühjahr 2009 folgte Knowing (2009, Alex Proyas), der weltweit ca. 180 Millionen US-$ einspielte (das Sequel New Moon , 2009,  Chris Weitz, spieltein von drei Tagen knapp 143 Millionen US-$ ein). Den ersten Oscar (2010) brachte das Irakkriegsdrama The Hurt Locker (2009,  Kathryn Bigelow). Angesichts der Erfolge kam es im September 2008 zu ersten Übernahmeverhandlungen mit Lions Gate, die allerdings erst am 13.1.2012 zur Übernahme für 412,5 Millionen US-$, die in bar und in Aktien gezahlt wurden. Größter Anteilseigner ist seitdem (Stand: 2016) die Peak Group (die zu Emilio Diez Barroso‘s Nala Films zählt) mit ca. 48% der Anteile. International ist Summit mit dem Verleih und Multiplexbetreiber Super Cinema vertreten. Der Welterfolg von La La Land (2016, Damien Chazelle) bestätigte die Strategie Summits, vor allem das populäre Massenkino zu bedienen – der Film spielte weltweit annähernd 450 Millionen US-$ ein.