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Table-Top-Verfahren

Das Table-Top-Verfahren wurde 1933 von John E. Burks und dem Produzenten Max Fleischer entwickelt. Es ist ein Animationsverfahren, das es gestattet, flache Figuren von Folien mit dreidimensionalen Gebäude- und Landschaftsmodellen zu kombinieren. Benutzt wurde dazu ein Tisch, der 4m oder mehr durchmaß. Auf ihm wurden Miniaturlandschaften errichtet. Die Kamera befand sich am Tischrand. Je nach erwünschter Abdeckung wurden Folien zwischen Modelle und Kamera gespannt, manchmal auch standen Modelle vor Folien, gelegentlich waren die Folien zwischen Modellen angebracht. Außerdem war der Tisch drehbar, so dass sich 2D-Figuren durch die 3D-Landschaft bewegen konnten.