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tentpole picture

von engl.: tentpole = Zeltstange; auch: tent-pole picture, tentpole-picture

Filme, die das ganze „Zelt“ der Filmunterhaltung tragen – ein Begriff, der an die Wurzeln der Filmvermarktung erinnert, die in der Zirkusreklame liegen –, werden umgangssprachlich tentpoles genannt. Gemeint sind Produktionen im Jahresprogramm eines Studios, die alleine ein Mehrfaches dessen einspielen, was die mittleren und kleineren Produktionen erwirtschaften können, und die mit ihrem Erfolg die Amortisierung des gesamten Verleihprogramms sicherstellen. Blockbuster wie Spider-Man (USA 2002, Sam Raimi) funktionieren in diesem Sinn als Tent-pole Pictures. Oft handelt es sich um sehr teure Filme, die als Spitzenprodukt der Studios resp. der Verleihe mit erheblichem Werbeaufwand und zahlreichen Kopien in die Kinos gebracht wird. Von derartigen Filmen wird ein maximaler Publikumserfolg und eine entsprechend hohe Einnahme erwartet. Der Begriff ist vor allem im Marketing und in der Erfolgsplanung verbreitet.

Referenzen